und noch ein Schmankerl:

HEIDE MEINT …

Gestern lief ich auf einem Teil des Schweppermann-Radweges, der auch in das Bayern-Radlnetz integriert ist. Der Abschnitt Kastl-Amberg hat mich so begeistert, dass ich drauf und dran war, ihn nicht nur hin, sondern auch zurück zu laufen. Das wiederum hätte bedeutet, dass ich ihn aus reiselogistischen Gründen dreimal hätte genießen können. Ja, eigentlich hätte ich in Kastl bleiben wollen. Hätte, hätte, hätte….. Wie viele Orte und Landschaften bieten sich da an!

Heute – auf der Strecke von Amberg nach Hirschau – bin ich im Wald gescheitert! Das Überangebot an Radlwegweisern hat mich schlichtweg kirre gemacht. Zig Radwege kreuzen sich, laufen eine Weile nebeneinander her, die Richtungspfeile erweisen sich als interpretationswürdig, ebenso die Wegbeschreibungen von Orts“kundigen“, nur die Sonne erwies sich als richtungsweisend zuverlässig. Bekanntermaßen läuft der Mensch ohne eine Richtschnur im Kreis, und so geschah es mir: Im Dörfchen Pursbruck kamen mir die Schweineställe sehr bekannt vor – ein Umweg von 10 km. Prompt stellte sich das alte Wettkampfgefühl ein: Augen zu und ab durch die Mitte. Die Mitte, das hieß nun Landstraßenlaufen in praller Sonne in Richtung Monte Kaolina, wo Brigitte wartete. Sie erbarmte sich und errettete mich vor dem Verenden auf einer oberpfälzischen Landstraße.

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