Tag 13

22. Juni 2017 Münchberg

Bischofsgrün haben wir heute Morgen nach einem reichhaltigen Frühstück inklusive Aussicht auf  die sanften Hügel mit dem Gefühl verlassen: Wir kommen bestimmt wieder, um zu wandern, zu schreiben und mit einem Blick aus dem Fenster aufzuwachen, der das Herz öffnet.

Wir wollten uns Zeit nehmen für das schöne Fichtelgebirge, und es wurde ein langer Tag daraus. Am Ende, als wir schon müde waren und Münchberg nur noch 10 km entfernt war, gerieten wir in eine Baustelle, fuhren mehrmals im Kreise, die Frau im Navi 1 drehte durch, die im Navi 2 hielt uns für ein Fahrrad und leitete uns auf Feldwege, die im Nichts endeten. So ist es nun spät geworden und ich nenne nur die drei heutigen Highlights:

Das Oberfränkische Bauernhofmuseum in Kleinlosnitz,

die Saale-Quelle

und den Waldstein, eine grandiose Burganlage.

 

Aus dem Museum dieses Foto mit dem schönen Text  zum Thema  zu Fuß gehen.

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Sehr interessant auch die Schaukästen mit den verschiedensten Mineralien der Gegend. Das Fichtelgebirge ist erdgeschichtlich sehr alt. 40 % aller Gesteinsarten der Welt kommen im Fichtelgebirge vor.

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Danach machten wir einen wunderschönen Waldspaziergang zur Quelle der Saale. Zum Blaubeerpflücken im Juli sollte man unbedingt wiederkommen. Die Saalequelle ist nur ein Rinnsal, aber das Wasser schmeckt!!

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Der absolute Höhepunkt aber war der Waldstein. Geologisch hoch interessant, wie so etwas zustandekommen. Schon am Parkplatz empfängt einen so ein Koloss.

 

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Der ganze Burgberg ist aus solchen übereinandergeschobenen Riesenquadern aufgebaut. Ich habe nur vom Westturm über das Land geschaut, Heide, als Münchenerin mit dem Klettern vertrauter, war noch ein Stück weiter – siehe unten: Heide meint.

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Heide meint:

Die mittelalterliche Burg Waldstein muss auf ihrem klettertechnisch durchaus anspruchsvollen Weg erst erklommen werden, damit sich vom höchsten Aussichtspunkt     (880 m N.N.) eine grandiose Landschaft vor einem ausbreitet, die einem schier den Atem raubt. Das Fichtelgebirge, eingebettet in die nordbayerischen Höhenzüge bis nach Thüringen hinein und rundum weiter und weiter – die geografischen Kenntnisse reichen einfach nicht aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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