TAG 34

13 Juli  2017 Hitzacker

Doch noch was zum 34. Tag in Hitzacker, obwohl ich mich erst morgen von Lüneburg wieder melden wollte. Für drei Tage haben wir uns hier in einem Ferienhaus auf der Altstadtinsel ausgeruht.

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Alles sehr malerisch! Die kleine Altstadt, umflossen von der Jeetzel, die Fachwerkhäuser, das Kopfsteinpflaster, die hübschen Geschäfte und Gaststätten mit Elbeblick

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Aber leider hat uns das Wetter die Tage verdorben. Unser liebevoll eingerichtetes Häuschen war kalt und klamm. Bei Außentemperaturen von 14° und Dauerregen kam keine Gemütlichkeit auf. Erst mit einer Flasche Rum für den Tee wurde uns (vorübergehend) warm. Zwar hatten wir einen Kaminofen im Haus, aber nichts Brennbares. So etwas wie einen Baumarkt, wo wir ein Bündel Kaminholz  hätten kaufen können, gibt es auch erst in Dannenberg. Ich mache mich immer über all die passionierten Griller lustig, denen an schönen Sommerabenden nichts besseres einfällt, als angekohltes Fleisch in sich hineinzustopfen. Ich entschuldige mich ausdrücklich für alles Gehässige, das ich je über sie gesagt oder gedacht habe. Dank sei ihnen! Ohne ihre Leidenschaft hätte es bestimmt bei Lidl nicht ein derartiges Sortiment an Grillkohle gegeben. Ein 5-Kilo-Beutel Grillkohle heizte unsere Hütte mollig warm und vertrieb die Feuchtigkeit aus den Wänden. Heute kein Regen, und ein paar Mal (!) schien sogar die Sonne. 18° sagte das Thermometer. Über der Elbe hingen schwere Wolken, aber das passt zu der Flusslandschaft. Die Norddeutsche Schwere und Regenfeuchte hat uns endgültig erreicht, die südliche Leichtigkeit der ersten Reisewochen schon verklärte Vergangenheit.

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